Die Insel Usedom hat ihren Bewohnern – dazumal und heute – wie auch ihren Feriengästen immer kulinarische Köstlichkeiten geboten, wenn das Angebot historisch gesehen auch sehr geschwankt hat. Ostsee-Fisch, angebautes oder in der Natur gesammeltes Obst und Gemüse, am Hof gehaltenes Vieh, Wild und Mehlspeisen stehen für Usedomer bereits seit Jahrhunderten auf dem Speiseplan. Später kamen die „Tüften“, wie Pommern liebevoll ihre Kartoffeln nennen, hinzu und revolutionierten die Gerichte.
Heute können Usedomer und Urlauber auf eine große Palette regionaler wie auch importierter Produkte zurückgreifen, die in der heimischen Küche und in den zahlreichen Restaurants der Insel veredelt werden. Dabei sind traditionelle Gerichte immer noch angesagt, oft in einer „leichteren“, den heutigen Bedürfnissen angepassten Variante. Die Usedomer Köche schauen aber auch über den Tellerrand und bedienen sich der weltweit angebotenen Nahrungsmittel. Besonders spannend dabei ist oftmals ein Mix aus unterschiedlichen Kulturen. Für die meisten Usedom-Urlauber gehört aber vor allem eines auf den Tisch: fangfrischer Fisch – im Ganzen, als Filet, geräuchert oder zu anderen kulinarischen Köstlichkeiten weiterverarbeitet.
Unser Autor Dietrich Gildenhaar schlägt den Bogen - oft mit einem Augenzwinkern - von den Anfängen bekannter Besiedlung zu den heutigen Höhepunkten der Gastronomie auf Usedom. Er lockert er seine Beschreibung mit Anekdoten und Wissenswertem auf.