Neue Sicht auf Usedom

Blick vom Baumwipfelpfad
Blick vom Baumwipfelpfad

Vor allem Ersturlauber auf Deutschlands wohl schönster Insel sind erstaunt über den hohen Waldanteil, oft in unmittelbarer Strandnähe. Wer sich davon überzeugen möchte, kann das seit dieser Saison direkt tun – mitten drin und von oben. Der neue Baumwipfelpfad in Heringsdorf macht es möglich.
Nur zwei Gehminuten vom Bahnhof Heringsdorf entfernt beginnt die Tour hinein in die Bäume. Das Plateau, auf dem der Baumwipfelpfad startet, ist per Fahrstuhl oder Treppe erreichbar.
Der stetige Anstieg des mit Douglasienbohlen ausgelegten Pfades ist auch mit Rollator, Rollstuhl oder Kinderwagen gut zu bewältigen, denn die maximale Steigung der insgesamt 1.350 Meter langen Strecke beträgt nur sechs Prozent.
An den Infostationen entlang des Weges erfahren die Besucher Wissenswertes über die Entstehung der Insel Usedom, über Flora und Fauna. Für die kleinen Besucher sind in „Kinderaugenhöhe“ ebenfalls interaktive Spielstationen angelegt.
Krönung des Baumwipfelpfades ist der aus Holz und Stahl konstruierte Turm, ganze 75 Meter über dem Meeresspiegel. Jede der etwa neun Windungen bietet ganz besondere Einblicke. Sind es erst noch die Baumkronen, die fast zum Greifen nah begleiten, kommt allmählich die Ostsee ins Blickfeld. Der Weg endet an einem Plateau hoch über den Baumwipfeln und bietet einen grandiosen Rundumblick. Auf Seeseite erstreckt sich die Sicht vom Bansiner Langenberg entlang der Kaiserbäder bis nach Swinemünde und schließlich dem Kliff auf der Schwesterinsel Wollin.
Beim Betrachten der Achterlandseite reiht sich Baum an Baum, nur unterbrochen vom Blick auf den Gothensee. Am Horizont ist sogar das Stettiner Haff auszumachen.

nordlicht verlag

Foto: © Karin Höll

Datum: 30.07.2021

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