Anklam – das südliche Tor zur Insel Usedom Anklam – das südliche Tor zur Insel Usedom

Auch wenn das Ziel schon fast erreicht ist, lohnt sich ein Stopp in der – oder ein Ausflug in die – Hanse- und Lilienthalstadt Anklam. Das in den vergangenen Jahren komplett erneuerte Umfeld des Marktplatzes ist ein gelungenes Beispiel dafür, wie zeitgenössisches Bauen mit historischem Erbe kombiniert werden kann.
In nur wenigen Gehminuten erreicht man vom Markt aus das Ufer der Peene. Diese letzte unverbaute Flusslandschaft Mitteleuropas kann der Besucher am besten vom Wasser aus erleben, mittels eigenem Boot oder als Teilnehmer einer Exkursion in die unvergleichliche Natur – mit Biber, Seeadler oder Kranich als Begleiter.
Unmittelbar an den Markt grenzt die Ruine der im Krieg zerbombten Nikolaikirche. Die seit Jahren hartnäckig verfolgten ehrgeizigen Pläne, die ehemalige Kirche zu einem IKAREUM umzubauen, sind konkretisiert. Die Unterstützung des Projektes durch die Landesregierung MV ist besiegelt. Eine siebenstellige Anfangsfinanzierung ist über EU-Mittel zusammen mit einem ähnlichen Projekt in Stettin bewilligt worden. Nach der Fertigstellung wird sich das IKAREUM als ein überregional bedeutsames Projekt zur Geschichte des Flugwesens und als Veranstaltungsort präsentieren.
Der Grund für den Standort Anklam geht auf eine Person zurück: Der deutsche Luftfahrtpionier Otto Lilienthal ist hier geboren. Seit fast 30 Jahren ist das Otto- Lilienthal-Museum der Ort, an dem die Leistungen des größten Sohnes der Stadt
gewürdigt werden.
Aus der Vitrine in die Cloud
Dieses Museum hat erst jüngst einen großen Schritt in die digitale Welt gemacht: Mit dem Start von Google Arts & Culture „Once Upon a Try“ ist das Museum Teil der größten Online-Ausstellung über Erfindungen und Entdeckungen aller Zeiten, zusammen mit über 110 renommierten Institutionen in 23 Ländern, um Jahrtausende großer Durchbrüche und ihre großen Denker zu feiern. Damit werden auch Querverbindungen zu anderen weltweit bedeutsamen Erfindungen und Entdeckungen gezogen. Das Otto-Lilienthal-Museum ist dabei. Besucher können in die lange Kulturgeschichte des Ikaridentraums und seiner Verwirklichung durch Otto Lilienthal eintauchen.
Ein weiterer, von Google Arts & Culture ermöglichter Schritt in die digitale Welt, nachdem Online-Besucher mit Hilfe von Indoor Street View einen virtuellen Spaziergang durch das Otto-Lilienthal-Museum unternehmen, ihren Besuch per Media-Guide Revue passieren lassen oder im 24 Stunden geöffneten virtuellen Lilienthal-Nachlass recherchieren können.

Kontakt
Anklam-Information
Markt 3/Rathaus
17389 Anklam
Telefon (03971) 83 51 54
info@anklam.de
www.anklam.de

Foto: © Anklam-Information (2)

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