Loddin Kölpinsee

Loddin Kölpinsee Insel Usedom Hafen in Loddin, Insel Usedom

Das Seebad Loddin-Kölpinsee gehört zu den Bernsteinbädern der Insel Usedom. Die Ortsteile Loddin, Kölpinsee und Stubbenfelde liegen weitläufig zwischen Ostsee und Achterwasser. Erst in den 1890er Jahren entstand aus dem Bauern- und Fischerdorf Loddin am Achterwasser das eigentliche Seebad Kölpinsee, das sich schnell zu einer beliebten Feriensiedlung entwickelte. Gesäumt von den Hochufern in Kölpinsee und Stubbenfelde bildet das ruhige Wasser des kleinen Strandsees, des Kölpinsees, einen deutlichen Kontrast zur oft aufgewühlten Ostsee. Schon frühzeitig entstanden hier Kinder-Heileinrichtungen, deren Tradition heute von zwei Kinder-Rehakliniken weitergeführt wird.
Die mit einer Promenade verbundenen Ortsteile Kölpinsee und Stubbenfelde als Standorte von Hotels, Ferienwohnungen, Pensionen und dem Campingplatz bilden das Pendant zum Ortsteil Loddin am Achterwasser. Ein kleiner schilfgesäumter Hafen und Restaurants mit Blick auf die schönsten Sonnenuntergänge über dem Achterwasser kennzeichnen den Ort. An einer geschützten Südhanglage in Loddin liegt einer der nördlichsten Weinberge Deutschlands, jährlich wird dort die Usedomer Weinkönigin gekrönt.
Zu den natürlichen Bedingungen in und um das Seebad Loddin gehören der Küstenwald mit stattlichen Buchen ebenso wie das Loddiner Höft am Achterwasser, ein auch bei Seeadlern beliebtes kleines Naturschutzgebiet. Der Usedomer Küstenradweg erreicht in Stubbenfelde Richtung Ückeritz ein für norddeutsche Verhältnisse beachtliches Gefälle von 16 Prozent.

Sehenswürdigkeiten in Loddin-Kölpinsee und auf Usedom.

Foto: © nordlicht verlag

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